Flexibel, digital und nachhaltig – das ERZmobil verbindet unsere Ortsteile mit der Kernstadt und schließt die Lücken im klassischen ÖPNV. Erfahren Sie hier mehr über die Entstehung unseres preisgekrönten Modellprojekts und wo wir heute stehen.
Ländlicher Raum bedeutet oft Abhängigkeit vom eigenen Auto. In Zwönitz wollten wir das ändern. Das Ziel des ERZmobils war von Anfang an klar: Ein bedarfsgerechter Linienbedarfsverkehr (On-Demand), der genau dann fährt, wenn er gebraucht wird – ohne starre Fahrpläne, aber mit fester Integration in den öffentlichen Nahverkehr.
Heute ist das ERZmobil aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Wir befinden uns aktuell in einer entscheidenden Phase der Verstetigung:
Wussten Sie schon? Das ERZmobil fährt zu 100 % elektrisch. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Mobilität, sondern auch aktiv zum Klimaschutz in unserer Region.
Um das ERZmobil von einem erfolgreichen Pilotprojekt in einen dauerhaften, wirtschaftlich stabilen Betrieb zu überführen, wurde eine umfassende Machbarkeitsstudie erstellt. Diese untersucht, wie innovative Mobilität im ländlichen Raum nicht nur flexibel, sondern auch finanzierbar bleibt.
Die Studie analysiert verschiedene Entwicklungsstufen, um das Angebot optimal zu erweitern:
Die Analyse zeigt deutlich: Ein On-Demand-Dienst im ländlichen Raum benötigt aufgrund der geringen Siedlungsdichte und der hohen Servicequalität (barrierefreie Fahrzeuge, digitale Buchung) öffentliche Unterstützung.
Damit das ERZmobil langfristig stabil bleibt, empfiehlt die Studie den Übergang von einem kommunalen Eigenbetrieb hin zu einer professionellen Betreiberstruktur, etwa in Form einer GmbH. Dies ermöglicht eine flexiblere Steuerung, minimiert Haftungsrisiken und erleichtert die zukünftige Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen.
Unser Ziel: Das ERZmobil soll als "Blaupause" für ganz Sachsen dienen und zeigen, dass der ländliche Raum durch digitale Innovationen eine Mobilitätsgarantie erhalten kann, die dem urbanen Standard in nichts nachsteht.